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"Für eine bessere LMU"
"StuVe"
München, 29.04.2010. In der gestrigen Sitzung des "Konvents der Fachschaften" haben sich die Vertreter der Studierenden mit überwältigender Mehrheit für die Wahl Julian Nida-Rümelins zum künftigen Präsidenten der LMU ausgesprochen. Er ist für die Universität und die Interessen der Studierenden unserer Meinung nach der bessere Kandidat. Gerade bei den so wichtigen Themen wie Mitbestimmung und Studiengebühren setzen wir große Hoffnung und Vertrauen in Nida-Rümelin. Aber auch bei den Problemen von Bologna und der Ausrichtung der LMU halten wir ihn für den kompetenteren Kandidaten. So hat er einerseits schon seit Jahren auf die Probleme von Bologna hingewiesen, lange bevor die aktuelle Hochschulleitung im Zuge der Proteste angefangen hat, zu reagieren. Andererseits erwarten wir mit Julian Nida-Rümelin als Präsident in Zukunft wieder eine verstärkte Rückbesinnung auf die Fächervielfalt an unserer Universität. Alle Studierenden sind wichtig und nicht nur einzelne Fächergruppen, die in der Exzellenzinitiative Geld absahnen. Schlussendlich symphatisieren wir sehr stark mit dem Bild der "Universität als Republik", in welcher Interessen und Probleme von allen Beteiligten zusammen entschieden werden und nicht hinter verschlossenen Türen in intransparenten Gremien oder Runden gefällt werden.
Wir unterstützen Prof. Julian Nida-Rümelin als künftigen Präsidenten der LMU, denn:
Am 1. Juni wählt der Hochschulrat den Präsidenten für die nächsten sechs Jahre. Zur Wahl stehen der bisherige Amtsinhaber Prof. Bernd Huber sowie Prof. Julian Nida-Rümelin.
Der Hochschulrat besteht aus acht Mitgliedern der Hochschule sowie acht Externen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Die Studierendenhaben in diesem Gremium eine von sechzehn Stimmen.